In München:
Vom 9. bis 12. Dezember 2025 fand an unserer Schule ein internationaler Austausch im Rahmen des Erasmus-Programms zwischen München und Barcelona statt. Während dieser vier Tage arbeiteten die Schüler*innen gemeinsam an Projekten zu den Themen Stadtentwicklung, Ökologie und Geschichte.
Der Austausch begann am Dienstagnachmittag mit verschiedenen thematischen Stadttouren durch München. Die Routen führten z.B. vom Sendlinger Tor über den Südfriedhof, vom Sendlinger Tor durch die Isarauen oder zum Marienplatz. Dabei standen die historische Bedeutung der Orte sowie die Rolle der Natur im städtischen Raum im Fokus.
Am Mittwochvormittag erstellten die Gruppen in der Schule digitale und analoge Tourguides, um ihre Eindrücke der Stadtrundgänge mit Fotos und Karten festzuhalten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schule folgte ein Besuch im Deutschen Museum, wo die Teilnehmenden Podcasts zu verschiedenen Ausstellungsbereichen produzierten.
Der Donnerstag war der Erkundung und Planung moderner Stadtviertel gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die Stadtteile Neuperlach und Riem unter historischen sowie naturwissenschaftlichen Aspekten und sammelten Ideen für eine eigene ökologische Stadt. Diese Konzepte wurden am Nachmittag in der Schule praktisch umgesetzt, indem mithilfe von CAD-Programmen, Zeichnungen und Modellen eigene Quartiere entworfen wurden.
Am Freitagmorgen wurden die Projekte in einer finalen Arbeitsphase abgeschlossen und die Ergebnisse präsentiert. Der Austausch endete gegen Mittag mit einer gemeinsamen Verabschiedung.
In Barcelona:
Am Sonntag, 19.04.2026, trafen wir uns schon früh morgens, um uns auf den Weg nach Barcelona zu machen. Nach einem angenehmen Flug wurden wir vor Ort von einem spanischen Kollegen zur Unterkunft begleitet. Den freien Abend nutzten wir, um die Umgebung zu erkunden und erste Eindrücke von der lebendigen Stadt zu sammeln.
Montags wurden wir im Institut Joan Brossa herzlich von einer Kollegin empfangen, die uns auf Deutsch begrüßte. Gemeinsam mit den spanischen Schülerinnen und Schülern arbeiteten wir an wissenschaftlichen Postern zum Thema „persönliche Wassernutzung“. Am Nachmittag führte eine von den Spaniern angeleitete Fußwanderung durch die Stadt uns zu verschiedenen Relikten der Römer rund um Wasser und Wasserversorgung.
Am Dienstag stand eine Exkursion zu einem nahegelegenen Gewässer auf dem Programm: dort bestimmten wir die Gewässergüte anhand biologischer und chemischer Faktoren. Am Mittwoch besuchten wir ein Museum, das mit dem Deutschen Museum in München vergleichbar ist. Auch hier bearbeiteten wir mehrere Aufgaben und Stationen rund um das Thema Wasser. Am Nachmittag genossen wir das sommerliche Wetter am Strand.
Donnerstag war ein katalanischer Feiertag – Sant Jordi. In der Stadt und in der Schule schmückte man alles festlich: Frauen erhielten Rosen, Männer bekamen Bücher. Vormittags arbeiteten wir weiter an Projekten in der Schule, bevor wir uns von den spanischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften verabschiedeten und zum Stadion des FC Barcelona fuhren, wo wir das Museum besuchten. Den Abend ließen wir bei Tapas ausklingen.
Freitags stand ein letztes Highlight der Reise an: eine Führung durch die Basilica de la Sagrada Família – absolut beeindruckend und imposant. Nach einem ruhigen Rückflug kehrten wir am Abend mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen nach München zurück.
Unsere Reise bot intensive Einblicke in das Thema Wasser, interkulturelles Lernen und unvergessliche Erlebnisse in Barcelona.