Vom 27. September bis 2. Oktober 2026 erlebte unsere Schüler*innengruppe eine unvergessliche und lehrreiche Erasmus+-Projektwoche in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Unter dem Motto der internationalen Zusammenarbeit, der Jugendrechte und des kulturellen Austauschs verbrachten wir spannende Tage gemeinsam mit unseren Gastgeberinnen und Gastgebern der ungarischen Partnerschule, dem Szent-Györgyi Albert Gymnasium.
Montag: Herzliches Willkommen & erste Eindrücke
Der Auftakt der Woche stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Nach der Begrüßung und Schulhausführung durch Kolleg*innen und Schüler*innen der Partnerschule durften unsere Kinder am regulären Unterricht teilnehmen. Dadurch erhielten wir spannende Einblicke in den ungarischen Schulalltag. Nach einer Verschnaufpause hatten wir eine vierstündige Stadtführung. Diese vermittelte uns einen ersten umfassenden Eindruck von der Schönheit der Stadt an der Donau.
Dienstag: Projektarbeit & Kultur im Nationalmuseum
Am Dienstag stiegen wir intensiver in unsere Erasmus+-Projektarbeit ein. Ein besonderes Highlight war das kreative Schreiben mehrsprachiger Instagram-Captions auf Deutsch, Englisch und Ungarisch.
Nachmittags stand ein Besuch im ungarischen Nationalmuseum auf dem Programm. Im Rahmen einer englischsprachigen Führung und eines museumspädagogischen Programms tauchten wir tief in die Geschichte des Landes ein. Den Tag ließen wir ganz entspannt nach echter Budapester Tradition bei einem Stück Torte in einem klassischen Café ausklingen.
Mittwoch: Politik hautnah & historisches Erbe auf der Buda-Seite
Der Mittwoch verknüpfte politische Bildung mit historischer Sightseeing-Kulisse. Nachdem die Schülerinnen und Schüler am Morgen die ersten Zwischenergebnisse ihrer Projektarbeit präsentiert hatten, ging es zum Bürgermeisterbüro des IX. Bezirks („Franzstadt“). Dort hatten wir die Gelegenheit direkt Fragen an den stellvertretenden Bürgermeister András Kovács zu stellen.
Nachmittags besuchten wir das Ministerium für Soziales und Familienangelegenheiten. Auch dort konnten wir einer Mitarbeiterin der Staatssekretärin Kinga Szabó-Tóth Fragen stellen. Bei der anschließenden Führung durch das Ministerium erhielten wir einen Einblick in das Arbeiten der Mitarbeiter und durften einen atemberaubenden Blick von der Dachterrasse über Budapest genießen.
Im Anschluss gingen wir noch durch das Burgviertel. Von der Fischerbastei und der Matthiaskirche aus genossen wir weitere Panoramablicke auf das Parlament und die Donau.
Donnerstag: Ungarisch-Crashkurs, Parlament & Margareteninsel
Am Donnerstagmorgen stand Sprache auf dem Stundenplan: In einem interaktiven Ungarisch-Schnupperkurs lernten wir wichtige Redewendungen wie „Szia“ (Hallo) und „Köszönöm“ (Danke) sowie das Bestellen von Essen im Restaurant.
Gestärkt ging es am Nachmittag zu einem absoluten Höhepunkt der Reise: Eine exklusive Führung mit Begleitung durch Dóra Szücs (Protokollchefin des Ministerpräsidialamtes) durch das beeindruckende ungarische Parlament, das drittgrößte Parlamentsgebäude der Welt. Danach entspannten wir bei einem Spaziergang über die grüne Margareteninsel. Der gelungene Tag wurde mit einem gemeinsamen Abendessen im Hard Rock Café Budapest abgerundet.
Freitag: Projektabschluss & Abschied
Nach einer Feedbackrunde ging es sehr müde, aber mit neuen Freundschaften, unvergesslichen Eindrücken und wertvollen Erfahrungen im Gepäck mittags wieder auf den Heimweg.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Szent-Györgyi Albert Gymnasium, alle beteiligten Lehrkräfte und das Erasmus+-Programm, die diese wunderbare Woche möglich gemacht haben!


















